Hochschulranking: Uni Mannheim auch in den Sozialwissenschaften in der Spitzengruppe

Focus: Spitzenuniversitäten wie Mannheim zeigen, wie erfolgreiche Forschung funktioniert

Die jüngste Hochschulstudie im Auftrag des Magazins Focus bestätigt die sehr gute Position der Universität Mannheim in den Sozialwissenschaften. Die Fächer Politikwissenschaft und Soziologie werden beide in der Spitzengruppe der deutschen Hochschulen aufgeführt. Der Focus lobt in seiner Ausgabe vom heutigen Montag Mannheim ausdrücklich als „Spitzenuniversität”, die ein Vorbild für erfolgreiche Forschung ist. „Ich freue mich, dass der Focus nach unseren Wirtschaftswissenschaften jetzt auch unsere Sozialwissenschaften auszeichnet”, reagierte Uni-Rektor Professor Dr. Hans-Wolfgang Arndt. „Das festigt weiter unseren Ruf als forschungsstarke Universität in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.”

Der Focus beklagt in seiner Auswertung eine Stagnation der Soziologie in Deutschland. Das Fach habe sich zu sehr in einzelne Teildisziplinen aufgesplittet, zitiert die Zeitschrift den Mannheimer Soziologie-Professor Walter Müller. Viele Soziologen forschten am Brennpunkt der Gesellschaft vorbei, internationale Qualitätskriterien der Forschung würden nicht eingehalten, die Datenbasis der Studien sei oft unzureichend. „Wie es anders gehen kann, zeigen allen voran die Spitzenunis”, schreibt dagegen das Magazin. „Mannheim etwa vergleicht im Zentrum für Europäische Sozialforschung unter anderem, welche Probleme die Einwanderung europaweit verursacht.”

Bereits vor zwei Wochen hatte der Focus die Universität Mannheim als „renommierte Adresse” hervorgehoben. In der Bewertung der Wirtschaftswissenschaften lag die Hochschule sowohl in der Betriebs- als auch in der Volkswirtschaftslehre bundesweit auf dem ersten Platz.

Der Hochschulvergleich des Nachrichtenmagazins stützt sich auf Kriterien wie die Höhe der eingeworbenen Forschungsgelder, die Häufigkeit der Publikationen in Fachzeitschriften sowie die Reputation in Forschung und Lehre.